Ankunft in Thailand, Reiseroute und Erwartungen

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Und plötzlich hatte der Schnee sich verwandelt in sonnige 30° mit Palmen, Sand und Meer -Lihong in Thailand! Höchste Zeit also für den nächsten Reiseblog!

vorher

vorher

nachher

nachher

Mein Flug hatte mich in 11h von Frankfurt nach Phuket gebracht. Wie üblich war mir beim Fliegen jede Art von Schlaf verwehrt geblieben, sodass ich komplett zermatscht in Thailand ankam und mein Hotelzimmer sehnsüchtigst erwartete. Mit dem Bus ging es weiter zu meinem Hotel in der Touri-Hochburg Patong Beach. Endlich angekommen, durfte ich dann jedoch hocherfreut feststellen, dass es noch 3h bis zum Hotel Check-In um 14 Uhr (8 Uhr morgens deutscher Zeit) waren. Die Zeit überbückte ich mit einem kleinen Spaziergang durch die Gegend, einer unerwartet scharfen und knoblauchreichen Mahlzeit und natürlich mit einer Massage für 7,50€/h! :D

Als es endlich soweit war und ich todmüde in mein Hotelbettchen fallen konnte, schlief ich bis 20 Uhr Thai Zeit und war damit offensichtlich weniger optimal in den Tagesrhythmus integriert. In den folgenden Tagen sollte mein Schlafrhythmus nicht unbedingt viel besser werden und in den ersten Tagen verfiel ich zeitweise sogar in ein doppeltes 4h Schlafblock System mit einem Block von sowas wie von 9-13 Uhr, sowie den anderen von 20-24 Uhr - optimal! :-/

Abends aufgestanden, machte ich erstmal einen größeren Spaziergang durch das Örtchen und zum Strand. Der breite Strand war ein Traum und wieder mal das Gefühl von Sand zwischen den Füßen zu haben und das Meer vor mir zu erblicken, beglückte mich zutiefst! Auf dem Rückweg schlenderte ich noch durch die Partymeile, die mich ein wenig abschreckte - bisschen wie Ballermann mit lauter Atzen auf der Suche nach "party & fun".

Patong Beach Partymeile

Patong Beach Partymeile

Am nächsten Tag ging es daher dann auch schon mit dem Boot weiter auf das Inselchen Ko Yao Yai, wo ich mir als erstes einen Magen Darm Infekt zulegte. Toll!

Doch zu meinen wundersamen Erlebnissen auf Ko Yao Yai gibt es im nächsten Blogpost mehr.

Ko Yao Yai

Ko Yao Yai

Im Folgenden ist meine Route veranschaulicht:

A: Phuket Airport, B: Patong Beach, C: Phuket Town, D: Ko Yao Yai

A: Phuket Airport, B: Patong Beach, C: Phuket Town, D: Ko Yao Yai

Und im nächsten Bild der große Masterplan:

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Von Ko Yao Yai soll es weitergehen nach Krabi, dann langsam durch Thailand hinauf nach Bangkok, von da mit dem Flieger nach Bengaluru und ab da zusammen mit meinem Kumpel Karl durch Indien, wahrscheinlich Goa und Kerala bis es mich über Mumbai dann irgendwann zurückführt. Vielleicht mache ich auf dem Rückweg auch noch einen Stopp in Dubai, damit ich die Gelegenheit habe, das Burj Khalifa zu ersteigen, ich habe ja schließlich eine Schwäche für hohe Türme mit gutem Ausblick ;-)

Aber wozu eigentlich der ganze Spaß? In den vergangenen Wochen wurde ich oft gefragt, was ich eigentlich vorhabe und hier so Treiben will und das überwiegend so ganz allein. Auch weil ich das Gefühl hatte, den meisten bisher eher unvollständige und unklare Antworten gegeben zu haben, möchte ich nochmal einen Erklärungsversuch wagen:

Erstens suche ich mit der Reise eine persönliche Herausforderung und Abenteuer. Ich will neue Länder und Kulturen entdecken, meine Perspektive weiten und auch an der Herausforderung wachsen, in weniger entwickelten Ländern auf mich allein gestellt zu sein.

Zweitens hoffe ich auch auf etwas Selbstfindung und Selbstbesinnung. Sehr gespannt bin ich in diesem Zusammenhang auf einen Meditationsretreat in Indien für den ich mich angemeldet habe: Bei der sogenannten "Vipassana Meditation" wird 10 Tage lang durchmeditiert ohne Reden, Lesen oder irgendwelche anderen "Ablenkungen". Ich war durch diverse faszinierende Erfahrungsberichte darauf gestoßen, in denen das Ganze von Teilnehmern als eine der schwierigsten und gleichzeitig besten Erfahrungen ihres Lebens beschrieben wurde. Ich bin ja sehr gespannt.

Drittens will das Leben genossen werden und der "fun" soll natürlich auch nicht zu kurz kommen. Daher habe ich mir als Reisziele auch Länderchen mit Sonne und Traumstränden ausgesucht - es gilt ja schließlich auch, der Härte des deutschen Winters zu entfliehen!

Viertens will ich tatsächlich aber auch ein bisschen produktiv sein und ein paar Dinge erledigen. Vor allem ein paar Texte und Artikel will ich noch verfassen, wie z.B. eine überarbeitete Version meiner Masterarbeit für ein VWL Journal, Blogbeiträge für meinen eigentlichen (nicht-Reise) Blog sowie diverse Texte für Monetative und Plurale Ökonomik. Mal schauen was daraus wird... ;-)